Bewertung im Nextcloud Cockpit: Wo Projekte enden und neue beginnen

#askub Teil 5: Bewertung

Der fünfte und letzte Schritt unseres #askub-Kreislaufs ist die Bewertung. Doch was bedeutet das eigentlich konkret?

Mehr als Manöverkritik und Abschlussbericht

Spontan denkt man vielleicht an eine Manöverkritik, eine Aftershow-Party oder eine Umfrage: Alle Projektbeteiligten sitzen im großen Konferenzraum zusammen, jeder trägt seine Einschätzung vor, und nach Wochen entsteht daraus ein dicker Abschlussbericht. Das Controlling denkt dabei vermutlich zuerst an die Nachkalkulation, je nach Vertragsart mit einem Lächeln oder einem Stirnrunzeln – und wenn alles gut gelaufen ist, teilen alle Beteiligten diese gute Nachricht gern mit denen, die es betrifft.

Diese sehr menschliche, emotionale Seite der Bewertung lassen wir hier bewusst außen vor. Für uns ist Bewertung im Kern zunächst etwas Formales: ein Bericht darüber, ob wir den geplanten Weg eingehalten und das Ziel erreicht haben. Um im Bild des Navigationssystems zu bleiben: Sind wir die geplante Route gefahren? Gab es Staus, Sperrungen oder Umleitungen? Haben wir Pausen gemacht – und sind wir am Ende mit den geplanten Ressourcen am gewünschten Ziel angekommen?

Fakten und Menschen gehören zusammen

Neben diesen reinen Fakten gehört zur Bewertung im Nextcloud Cockpit immer auch die persönliche Perspektive – und zwar nicht nur die der „Häuptlinge“ auf Agentur- und Kundenseite, sondern aller, die im Projekt mitgearbeitet haben. Es geht nämlich nicht nur um betriebswirtschaftliche Kennzahlen, sondern darum, dass die Organisation lernt – in diesem Fall sogar zwei Organisationen gleichzeitig, denn Agentur und Kunde haben im Projekt eine gemeinsame Schnittmenge gebildet.

Dazu zählen auch ganz persönliche Einschätzungen: Was hat wer in diesem Projekt erlebt und gelernt? Was wollen wir daraus für die Zukunft mitnehmen?

Vom Projektende zum nächsten Anfang

Sobald die Zielvorgaben mit der Realität abgeglichen und die persönlichen Einschätzungen eingeholt sind, ist nicht nur ein Projekt zu Ende – es beginnt zugleich das nächste. Während ein Projekt lief, hat sich die Welt weitergedreht: Neue Ziele sind entstanden, Kurskorrekturen wurden nötig, Erkenntnisse aus dem bisherigen Verlauf liegen vor. Genau diese Erkenntnisse sind der Grundstock für die nächste Analyse – und damit beginnt sich das Rad des #askub-Modells erneut zu drehen.

Fazit

Die Bewertung im Nextcloud Cockpit ist kein bloßer Schlusspunkt, sondern die formale Klammer, die Fakten und Erfahrungen aus einem Projekt sichert – als verlässliche Grundlage für den nächsten Analyse-Schritt. So wird aus einem einmaligen Projekt ein lernender, sich wiederholender Kreislauf zwischen Agentur und Kunde.

Damit schließt sich der erste Durchlauf unserer #askub-Serie – und mit der nächsten Analyse beginnt der Kreislauf von neuem.

Und wenn du die ersten vier Teile dieser Serie verpasst hast – die findest du hier:

Autor

Jürgen Wolf

Hier schreibe ich als Chef-Kommunikator meiner Firma natürlich für mein Unternehmen. Oder für Juristen: Alles ist Werbung!
Ansonsten veröffentliche ich auch weniger werblich im Blog WORSCHTSUPP und…
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