Was kostet eine Webseite? Teil 4: Erstbefüllung

Gute Bestatter-Homepage

Immer wieder mal werde ich gefragt: „Sag‘ mal Jürgen, was macht eigentlich eine gute Bestatter-Homepage aus?“ Je nach Situation fällt meine Antwort dazu dann auch mal bisschen ausführlicher aus. Aber nachfolgende Punkte kommen bei der Antwort meist vor:

Gute Homepage allgemein

Egal um was es auf einer Homepage inhaltlich geht, ob sie gut gemacht ist oder nicht erkennt heutzutage jeder auf den ersten Blick. Das liegt zum einen am Konzept und der Gestaltung, aber auch an der Technik, den Sehgewohnheiten und der Tatsache, dass jeder schon tausende gesehen hat.

responsive

Menschen besuchen Homepages mit unterschiedlichen Geräten: Ob Smartphone, Tablet, Laptop oder Desktop-Computer. Alle Geräte haben unterschiedliche Bildschirmauflösungen und die Nutzung ist mal im Quer- mal im Hochformat. Deshalb sollte sich das „reagierende Webdesign“ in Struktur und Gestaltung jedem Endgerät anpassen. Das ist heute Standard! Unerträglich den Leuten zuzuschauen, die mit Ihren Fingern versuchen, eine Homepage zu vergrößern, um etwas lesen zu können…

schnell

Auch hier empfehle ich den Selbstversuch. Ruft man eine Webseite auf und die braucht gefühlt ewig, um sich aufzubauen, ist man als Besucher auch ganz schnell wieder weg. Chance vertan.
Zweite Chance?
Fehlanzeige!
Also Sorge dafür tragen, dass die sogenannte Ladezeit möglichst kurz ist.

authentisch

Die Homepage sollte zum Unternehmen passen, authentisch sein. Es macht in der Regel wenig Sinn, online etwas darzustellen, was im „echten Leben“ nicht gehalten werden kann.
Irgendwann bekommt der Besucher auch Kontakt zum Unternehmen, zu seinen Produkten und/oder Dienstleistungen zu Mitarbeitern. Und wenn dann dort offensichtlich wird, das da etwas „nicht zusammen passt“, ist es um Sympathie und Vertrauen schnell getan.

Das ist auch Grund dafür, weshalb eine Homepage nur mit Stockfotos generell nie ein gute Idee ist!

informativ

Spätestens beim Thema „Information“ kommen wir um das Thema Blog nicht mehr umhin. Und egal, ob man den Navigtaionspunkt „Aktuelles“ oder „Corporate Blog“ nennt – die dahinter liegende Technik und Kommunikationsstrategie ist ein „Öffentliches Tagebuch“.
Der Blog ist nicht nur ein Lieblingskind der Suchmaschinenoptimierung (SEO), sondern auch die technische Basis, jede Menge Informationen anbieten zu können. Und das, ohne den Besucher mit Unmengen von Seiten zu überfordern.

mehr Werte

Klingt schwer nach „Bullshit Bingo“ ist aber weit mehr als ein „Allgemeinplatz“: Eine gute Homepage muss Mehrwerte bieten!
Bestenfalls all die Fragen beantworten, die Besucher haben. Und auf gar keinen Fall nur zeigen, was man alles verkaufen will.

strukturiert

Eine saubere Struktur hilft dem Besucher, sich auf der Homepage zu orientieren, sich zurecht zu finden. Sowohl in der Summe des gesamten Auftritts, aber auch auf jeder einzelnen Seite.

gestaltet

Gestaltung hat auch was mit Geschmack zu tun.
Und über den streiten wir bekanntermaßen nicht.
Aber man muss kein ausgebildeter Designer sein um einer Homepage anzusehen, ob sie „gut gestaltet“ ist, oder nicht.

sichtbar

Wie sieht es mit der Sichtbarkeit der eigenen Homepage – in Relation zu den Wettbewerbern – aus. Wir nutzen unter anderem den Sistrix Sichtbarkeitsindex, um den Erfolg einer Homepage in den Google-Suchergebnissen zu messen.

Diese Kennzahl und weitere ermitteln wir monatlich in unseren sogenannten „OnlineReports“.

sicher

Sicherheit ist hier im juristischen Sinne gemeint. Bedeutet, „https“ statt „http“, korrektes, aktuelles Impressum, aktuelle Datenschutzerklärung und gegebenenfalls Cookie-Banner.

empfehlt Euch

Ihr kennt es von Amazon & Co.: Empfehlungen schaffen Vertrauen.
Nicht nur in der Qualität, sondern auch der Quantität!
Muss man nicht gut finden, ist aber so.
Also sammelt und kommuniziert Empfehlungen.

A prospos:
Wenn wir noch keine Google-Bewertung von Dir bekommen haben, kannst Du diese gern hier abgeben 😉

menscheln lassen

Menschen, Menschen und – nochmal: Menschen…
Egal ob Dein Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen erzeugt, Menschen bei der Arbeit zu zeigen schafft Vertrauen.
Mach‘ den Versuch – schau‘ beim nächsten mal nach dem Bezahlen beim Tanken auf die Zeitschriften im Regal: Was siehst Du? Menschen. Meist sogar im Portrait. Jemand, der Dir in die Augen kuckt wirkt nicht nur sympathisch sondern schafft Vertrauen.

Es ist keine Raketenwissenschaft und wir nennen es seit Jahren liebevoll: „menscheln lassen“.

Wusstest Du, dass die Mitarbeiter- oder Teamseite zu den meist aufgerufenen Seiten innerhalb eines Webauftritts gehören? Also: Anständige Mitarbeiter-Seite ist gesetzt.

Das kann mit Bildern funktionieren, wie man schön an diesen Beispielen sehen kann:

Oder auch mit Videos:

Gute Bestatter-Homepage

Dem geneigten Leser wird jetzt aufgefallen sein, das sich eine gute Bestatter-Homepage bis hier hin so überhaupt nicht von guten Webseiten anderer Branchen unterscheidet.

Ausser vielleicht, dass sich in der Branche das Thema „Content Marketing“ noch nicht vollständig manifestiert hat. Zu diesem Thema haben wir hier schon mehrere Beiträge zum Besten gegeben:

Nicht selten höre ich die klagende Frage:

Was soll ein Bestatter posten?

Gerne beantworte ich diese Frage im Einzelfall. Eine allgemeingültige Antwort habe ich bereits in einem anderen Beitrag hier in unserem Blog mit dem – wie ich finde sensationellem – Titel: „Unaktuelles Aktuelles“ gegeben.

Kontakt

Neben den formalen Kontaktdaten hilft auch eine Karte mit Euerem Standort.
Die Telefonnummer – auch sehr oft gesucht – gehört gut sichtbar auf jede Seite des Webauftritts.

mehr Werte

Selbstredend gilt auch für die Gute Bestatter-Homepage: Mehrwerte bieten! Sofern auch in Eurer Gegend nicht jeder Friedhof eine eindeutige Adresse hat und auch um zu zeigen, wo Ihr so unterwegs seid, hilft eine Friedhofskarte.

Da Menschen sehr wohl auch nach Trauersprüchen, Trauermusik und Erinnerungsschmuck suchen, sollten sie auf ihrer Suche bitte auf Eurer Webseite fündig werden.

Ihr glaubt nicht, wie hoch das Suchvolumen bei Google ist mit Anfragen in Richtung „Bestattung anonym“, „Preis Baumbestattung“, „Beerdigung billig“ „Was kostet eine Bestattung?“ etc. Bedenkt: Wir müssen hier nicht erörtern, wie Ihr diese Suchanfragen beantwortet, nur – dass es auf einer guten Bestatter-Homepage Antworten dazu geben sollte.

Gedenkseiten

Natürlich braucht eine gute Bestatter-Homepage auch Gedenkseiten. Und zwar auf seiner (eigenen!) Homepage und nicht irgendwo auf dem Portal einer Tageszeitung oder seines Softwarelieferanten. Warum sie einem „Zaubertrank“ gleichkommen, ist im Beitrag „Bestatter Gedenkseiten“ beschrieben.

Bei Interesse an den Details steht hier ein Whitepaper (Info-Blatt) zum kostenlosen Download bereit. Einfach „Info-Blatt anfordern!

Soziale Netzwerke

Abschließend sei auch dieses Thema nur ganz kurz angerissen.
Denn ja, natürlich müssen auch Bestattungsinstitute dort vertreten sein. Auch wenn man als Mensch dabei sicherlich sehr unterschiedliche Meinungen haben darf.
Aber aus Sicht der Unternehmenskommunikation gibt es dabei keine Diskussion: Facebook & Co. sind Pflicht!
Basta 😉

Warum ich?

Warum ausgerechnet ich diesen Beitrag schreibe? Ganz einfach: Seit gut 15 Jahren sind wir für Bestatter quer durch die Republik unterwegs. In dieser Zeit haben wir unzählige Bestatter-Homepages gesehen und auch einige erstellt und tun das auch aktuell und in Zukunft.

Spätestens durch unsere OnlineReportings sehen wir Monat für Monat, welche Ergebnisse die Webseiten unserer Kunden im Vergleich zu denen derer Wettbewerber erzielen. Das prägt…

Ausserdem hat mich kürzlich ein Kunde „Internet-Gott“ genannt. Und dieses Selbstbewußtsein habe ich mir nun mit diesem Beitrag einfach mal „von der Seele geschrieben“.

Autor

Jürgen Wolf

Jürgen Wolf

Mein Blog WORSCHTSUPP trägt nicht ohne Grund den Zusatz: aus-dem-Leben-eines-fast-ALLES-ein-bisschen-KÖNNERS. Ich gehöre zu den Autodidakten, die alles erst einmal selber machen müssen, um zu verstehen, was wie geht, wer was u. U. besser kann und resultierend was wie lange dauert und kostet. Klingt anstrengend – ist es auch. Aber macht enorm fit und verbindlich. Ich weiß, wovon ich rede. Und das mögen Kunden, wenn sie mich was fragen und schnell eine anständige Antwort kriegen ?

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