Was kostet eine Webseite? Teil 4: Erstbefüllung

Was kostet eine Webseite? Teil 4: Erstbefüllung

Was kostet eine Webseite? Teil 4: Erstbefüllung

Bevor das Funktionsbriefing, die Architektur von Webseiten, die Navigation geplant werden, wird die Frage nach dem Vorhandensein und dem Umgang mit Inhalten generell geklärt. Was gibt’s schon – was fehlt?

Bei Inhalten gilt: Kaum jemand steht mit ganz leeren Händen da!

Ob Elemente – meist Texte und Bilder – der alten Homepage oder Inhalte, die schon einmal angefangen wurden, aber nie das Licht der Öffentlichkeit gesehen haben. In dunklen Schubladen und auf riesigen Festplatten – irgendwo auf dem Server schlummern sie: Die Inhalte.

Meist gibt es gute Gründe dafür, weshalb selbst gemachte Inhalte nicht veröffentlicht wurden. Share on X

In jedem Unternehmen gibt es Fachleute, die sich mit den eigenen Produkten, Dienstleistungen und der Firmenphilosophie auskennen. Bestenfalls gibt es sogar eine Marketingstrategie. Doch alle diese Einzelteile fristen meist ein Dasein als ungeschliffenen Diamanten.  Denn egal ob Vorstand, Prokurist, Geschäftsführer – allen Entscheidern und internen Mitarbeitern ist meist gleich, dass sie weder Konzeptioner noch Texter – geschweige denn „Konzeptionstexter“ sind.
Und auch wenn kein Content vorliegt oder nicht in der gewünschten Qualität – dann müssen die Inhalte eben gemacht werden.
Das ist dann spätestens der Moment, in dem wir uns als „Produktionsfirma“ seeeehr wohl fühlen ?

Erstbefüllung nennen wir die Arbeiten bis zu dem Meilenstein, bei dem wir mit der Webseite online gehen: Also all die oben genannten Inhalte zu Seiten und Beiträgen zu machen und auf ein onlinefähiges Niveau zu heben.

Erstbefüllung selber machen

Mit den Funktionen des Content-Management-Systems (CMS) und nach einer kurzen Einweisungsschulungen können die oben genannten Arbeiten sehr wohl vom Kunden selbst erledigt werden. Immer wieder stehen wir dabei gern mit Rat und Tat zur Seite, denn beim „Selber machen“ tauchen immer irgendwelche Fragen auf.

Die Erfahrung zeigt darüber hinaus, dass genau hier oft großes Konfliktpotential besteht! Und nicht selten wird die Agentur-Kunden-Beziehung hierbei arg strapaziert.
Denn auch wenn die Agentur gestalterisch und/oder technisch auch noch so fit sein mag, aber von den Sorgen und Nöten, den Inhalten des Kunden und seiner Branche keine Ahnung hat, „wartet“ sie nach ihren technischen Arbeiten nun auf die Zuarbeit des Kunden, der die Inhalte liefern soll. Und wenn der dann seiner „Mitarbeitspflicht“ nicht nachkommt, stockt das Projekt dann nicht nur, sondern verhungert quasi am ausgestreckten Arm…

Die Kernkompetenz der meisten Kunden ist nicht die Erstellung von Inhalten für die eigene Homepage. Share on X

Daher bieten wir bei der Neuerstellung von Internetseiten die Produktion grundlegender Inhalte gleich mit an, quasi „optional“.

Erstbefüllung machen lassen

Erstbefüllung ist richtig Arbeit – hat was mit Fleiß und auch mit Know-How zu tun (Stichwort: SEO oder auch Suchmaschinenoptimierungswissen). Deshalb werden wir nicht selten gefragt, ob wir das nicht erledigen können.

Der Aufwand für die Grundbefüllung einer Homepage variiert stark von der Anzahl der Seiten und Beiträge.

Für einen individuellen Einzelbeitrag kalkulieren wir im Schnitt einen halben Tag Arbeit. Share on X

Diese Arbeiten beinhalten Briefings, Recherche, Kundenabstimmungen, Texterstellung, Bildauswahl und -bearbeitung etc. pp.

Die Grundbefüllung einer gesamten Webseite hat meist ein (Start-) Volumen von 15 bis 20 Seiten und Beiträgen, was schnöde multipliziert zehn Arbeitstage wären. Meist ist dies jedoch in einer guten Mannwoche erledigt.
Hinzu kommt für die Suchmaschinenoptimierung in der Regel eine Viertelstunde je Seite oder Beitrag.
Ist eine Fototermin vor Ort nötig oder eine Video gewünscht erhöht sich der Produktionsaufwand selbstredend.

Und ab geht die Post! Äh – die Seite im Internet… Oder zurück zur Eingangsfrage:

Also zurück zur Frage: Was kostet eine Webseite?

Wenn der Kunde die Grundbefüllung seiner Homepage selber machen will, kostet das eigentlich nur (Arbeits-) Zeit: Zeit für das Erstellen und Online-stellen der Inhalte. Plus Zeit (Schweiß und Blut) beim Lernen, was wie funktioniert…
Wenn wir das machen kostet es „nur“ Geld. Die Höhe, das kommt darauf an – aber als Richtwert sind 6.000 € eine solide Kalkulationsbasis. Die Richterskala ist nach oben natürlich wie immer offen…


Dies ist Teil 4 der Serie zur Frage: Was kostet eine Webseite? Und hier geht’s zu den anderen Artikeln aus dieser Serie:

  • Teil 1: Leistungen
  • Teil 2: Preise
  • Teil 3: Startpaket
  • Teil 4: Erstbefüllung
  • Teil 5: Pflege
  • Teil 6: SEO + SEM – folgt
  • Teil 7: Online Marketing – folgt
  • Teil 8: Content Marketing – folgt
  • Teil 9: Produktion – folgt
  • Teil 10: Schulungen – folgt

Und zu guter Letzt

Wir freuen uns über Anmerkungen, Anregungen und Fragen.
Entweder gleich hier unter dem Beitrag als Kommentar oder aber auch über eine E-Mail oder einen Anruf

Autor

Jürgen Wolf

Hier schreibe ich als Chef-Kommunikator meiner Firma natürlich für mein Unternehmen. Oder für Juristen: Alles ist Werbung!
Ansonsten veröffentliche ich auch weniger werblich im Blog WORSCHTSUPP und…

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